Autoführerscheine

Klasse B und BF 17 (Begleitetes Fahren ab 17 Jahren)

Die Fahrerlaubnisklasse B berechtigt zum Führen von Kraftfahrzeugen  (ausgenommen Kraftfahrzeuge der Klassen A1, A2 und A) mit einer zulässigen Gesamtmasse von maximal 3.500 kg, die zur Beförderung von nicht mehr als 8 Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind.

Anhängerregelung:

Ein Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von maximal 750 kg darf mitgeführt werden.

Das Mitführen eines Anhängers über 750 kg zulässiger Gesamtmasse ist nur dann erlaubt, wenn die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination (Zugfahrzeug und Anhänger) 3500 kg nicht überschreitet.

Mindestalter:

17 Jahre (BF17) bzw. 18 Jahre (bei Direkterwerb).

Weitere Voraussetzungen:

  • Führerscheinantrag
  • Sehtestbescheinigung
  • Nachweis über die Teilnahme an einer Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen (entfällt bei Vorbesitz einer Fahrerlaubnisklasse).

Eingeschlossene Klassen:

Die Fahrerlaubnis der Klasse B berechtigt auch zum Führen von Fahrzeugen der Klasse AM und L.

B ist in keiner Klasse eingeschlossen.

Theoretische Ausbildung:

Anzahl Theorieunterricht ohne Vorbesitz einer Führerscheinklasse:

  • 12 Doppelstunden à 90 Min Grundstoff
  •   2 Doppelstunden à 90 Min klassenspezifischer Stoff für Klasse B

Anzahl Theorieunterricht bei Vorbesitz einer Führerscheinklasse:

  •  6 Doppelstunden à 90 Min Grundstoff
  •  2 Doppelstunden à 90 Min klassenspezifischer Stoff für Klasse B

Praktische Ausbildung:

Grundausbildung: benötigte Fahrstundenanzahl individuell nach Bedarf

Sonderfahrten:

  • 5 Stunden á 45 Minuten Landstraße
  • 4 Stunden á 45 Minuten Autobahn
  • 3 Stunden á 45 Minuten bei Dämmerung und Dunkelheit

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildungsdauer ist hauptsächlich abhängig von:

  • der persönlichen Lernbereitschaft bzw. Motivation, der individuellen Lern- und Konzentrationsfähigkeit sowie der motorischen Begabung eines Fahrschülers und somit der benötigten Fahrstundenanzahl
  • der benötigten/besuchten Theoriestunden pro Woche
  • den persönlichen Terminmöglichkeiten und den gefahrenen Fahrstundenanzahl pro Tag/Woche
  • der zeitnahen Abgabe und Bearbeitungsdauer des Führerscheinantrags bei der zuständigen Führerscheinstelle.

Bei entsprechender Mitarbeit und hohem Engagement Eurerseits beträgt die durchschnittliche Ausbildungsdauer ca. 3 bis 4 Monate.

Theoretische Prüfung:

Ein Bewerber um die Fahrerlaubnis der Klasse B hat seine Befähigung in einer theoretischen Prüfung nachzuweisen. Voraussetzung hierfür ist eine theoretische Ausbildung in der Fahrschule.

Die theoretische Prüfung ist in der Prüfungsordnung geregelt.

Praktische Prüfung:

Ein Bewerber um die Fahrerlaubnis der Klasse B hat seine Befähigung in einer praktischen Prüfung nachzuweisen. Voraussetzung hierfür ist eine praktische Ausbildung in der Fahrschule.

Die praktische Prüfung ist in der Prüfungsordnung geregelt. Die Prüfungsdauer beträgt 45 Minuten.

Befristung:

Fahrerlaubnis ist nicht befristet, Führerschein gilt 15 Jahre.

Neuerungen im Rahmen der neuen Führerscheinverordnung ab dem 19.01.2013

Dreiradkraftfahrzeuge gelten für die Fahrerlaubnis der Klasse 3 oder B (wenn vor dem 19.01.2013 erteilt) nach nationalem Recht als Kraftwagen und dürfen demnach mit diesen Führerscheinen gefahren werden. Für Fahrerlaubnisse, die ab dem 19.01.2013 erteilt werden, werden dreirädrige Fahrzeuge nun den zweirädrigen Fahrzeugen zugeordnet. Zum Führen dieser Fahrzeuge wird dementsprechend eine Zweiradfahrerlaubnis benötigt.

Anhängerführerscheine

Klasse BE

Die Fahrerlaubnisklasse BE berechtigt zum Führen von Fahrzeugkombinationen bestehend aus einem Kraftfahrzeug der Klasse B (Kraftfahrzeug mit max. 3500 kg zulässiger Gesamtmasse) und einem Anhänger oder Sattelanhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg, wobei die zulässige Gesamtmasse des Anhängers oder Sattelanhängers 3.500 kg nicht übersteigen darf.

 

 

 

Mindestalter:

17 Jahre (BF17) bzw. 18 Jahre (bei Direkterwerb)

Weitere Voraussetzungen:

  • Vorbesitz der Fahrerlaubnisklasse B
  • Führerscheinantrag
  • Sehtestbescheinigung

Theoretische Ausbildung:

Eine theoretische Ausbildung ist nicht vorgeschrieben.

Praktische Ausbildung:

Grundausbildung: benötigte Fahrstundenanzahl individuell nach Bedarf.
 
Sonderfahrten:
  • 3 Stunden á 45 Minuten Landstraße
  • 1 Stunden á 45 Minuten Autobahn
  • 1 Stunden á 45 Minuten bei Dämmerung und Dunkelheit.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildungsdauer ist hauptsächlich abhängig von:

  • der persönlichen Lernbereitschaft bzw. Motivation, der individuellen Lern- und Konzentrationsfähigkeit sowie der motorischen Begabung eines Fahrschülers und damit der benötigten Fahrstundenanzahl
  • den persönlichen Terminmöglichkeiten und der gefahrenen Fahrstundenanzahl pro Tag/Woche
  • der zeitnahen Abgabe und Bearbeitungsdauer des Führerscheinantrags bei der zuständigen Führerscheinstelle.

Bei entsprechender Mitarbeit und hohem Engagement Eurerseits beträgt die durchschnittliche Ausbildungsdauer ca. 2 bis 3 Wochen.

Theoretische Prüfung:

Eine theoretische Prüfung ist nicht vorgeschrieben.

Praktische Prüfung:

Ein Bewerber um die Fahrerlaubnis der Klasse BE hat seine Befähigung in einer praktischen Prüfung nachzuweisen. Voraussetzung hierfür ist eine praktische Ausbildung in der Fahrschule.

Die praktische Prüfung ist in der Prüfungsordnung geregelt. Die Prüfungsdauer beträgt 45 Minuten.

Befristung:

Fahrerlaubnis ist nicht befristet, Führerschein gilt 15 Jahre.

Klasse B96

Die Fahrerlaubnis der Klasse B kann mit der Schlüsselzahl 96 erteilt werden für Fahrzeugkombinationen bestehend aus einem Kraftfahrzeug der Klasse B (Kraftfahrzeug mit max. 3500 kg zulässiger Gesamtmasse) und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg, sofern die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination 3 500 kg überschreitet, aber nicht mehr als 4250 kg beträgt.

 

 

Mindestalter:

17 Jahre (BF17) bzw. 18 Jahre (bei Direkterwerb).

Weitere Voraussetzungen:

  • Vorbesitz der Fahrerlaubnisklasse B oder BF17.
    Die Schlüsselzahl 96 darf nur zugeteilt werden, wenn der Bewerber bereits die Fahrerlaubnis der Klasse B besitzt oder die Voraussetzungen für deren Erteilung erfüllt hat.
  • Antragstellung
    Die Eintragung der Schlüsselzahl 96 muss beantragt werden.
  • Fahrerschulung
    Für die Eintragung der Schlüsselzahl 96 in die Fahrerlaubnis der Klasse B bedarf es einer vorherigen Fahrerschulung in einer Fahrschule. Die Inhalte der Fahrerschulung sind gesetzlich vorgeschrieben. Eine Prüfung findet nicht statt.

Theoretische Ausbildung im Rahmen der Fahrerschulung:

Die gesamte B96-Ausbildung kann sowohl als Gruppenschulung als auch in Einzelkursen durchgeführt werden.

Der spezielle Theorieunterricht für Anhänger umfasst mindestens 2,5 Stunden á 60 Min (umgerechnet 3 x 45 Min+15 Min = 150 Minuten), entfällt jedoch bei gleichzeitigem Erwerb der Klasse B.

Es dient in erster Linie der Auffrischung theoretischer Kenntnisse im Zusammenhang mit dem Anhängerbetrieb.

Dazu gehören zum Beispiel: spezielle Verkehrsvorschriften, Fahrzeugdynamik, Kupplungsmechanismus, richtiges Beladen, Sicherheitszubehör und Ladungssicherung.

Praktische Ausbildung im Rahmen der Fahrerschulung:

Die praktische Schulung ist in zwei Teile aufgegliedert und dient der Ausbildung praktischer Fähigkeiten bzw. Fertigkeiten im Umgang mit den raumgreifenden Fahrzeugkombinationen.

Hierzu zählen vor allem: Vorbereitung und Kontrolle der Verkehrs- und Betriebssicherheit, An- und Abkuppeln, Einparken, Beschleunigen, Verzögern, Wenden, Spurwechsel, Bremsen, Ausweichen und besondere Verhaltensweisen im Straßenverkehr.

Die Durchführung der praktischen Übungen umfasst zeitlich mindestens 3,5 Stunden á 60 Min (umgerechnet 4 x 45 Min + 30 Min = 210 Minuten).

Das Fahren im Verkehr umfasst zeitlich 60 Minuten (umgerechnet 1 x 45 Min + 15 Min).

Sonderfahrten (Überlandfahrt, Autobahnfahrt, Fahrten bei Dämmerung und Dunkelheit) sind nicht vorgeschrieben.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildungsdauer ist hauptsächlich abhängig von den persönlichen Terminmöglichkeiten eines Fahrschülers.

Bei entsprechender Mitarbeit und hohem Engagement Eurerseits beträgt die durchschnittliche Ausbildungsdauer ca. 2 bis 5 Tage.

Prüfung:

Es ist keine theoretische oder praktische Prüfung vorgesehen.

Nach Abschluss der Fahrerschulung stellt die Fahrschule eine Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme aus.

Nach Vorlage dieser Teilnahmebescheinigung trägt die Fahrerlaubnisbehörde (Führerscheinstelle) die Schlüsselzahl 96 in den Führerschein ein.

Befristung:

Fahrerlaubnis ist nicht befristet, Führerschein gilt 15 Jahre.

Motorradführerscheine

Klasse A1

Die Fahrerlaubnisklasse A1 berechtigt zum Führen von Leichtkrafträdern (auch mit Beiwagen) mit einem Hubraum von max. 125 cm³ und einer Motorleistung von maximal 11 KW (15 PS), bei denen das Verhältnis der Leistung zum Gewicht 0,1 KW/ kg nicht übersteigt.

Ebenso berechtigt die Fahrerlaubnisklasse A1 zum Führen von dreirädrigen Kraftfahrzeugen mit symmetrisch angeordneten Rädern und einem Hubraum von mehr als 50 cm³ (bei Verbrennungsmotoren) oder einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und mit einer Leistung von max.15 KW.

Wer vor dem 19.01.2013 die Fahrerlaubnisklasse A1 erworben hat, ist berechtigt ab dem 19.01.2013 auch die neuen Fahrzeuge der Klasse A1 zu führen. Nach mindestens 2-jährigem Besitz der Fahrerlaubnisklasse A1 erfolgt der Aufstieg in die Fahrerlaubnisklasse A2 nach dem 19.01.2013 gemäß den neuen Regeln durch das Ablegen einer praktischen Fahrprüfung.

Wer vor dem 19.01.2013 die Fahrerlaubnisklasse A1 erworben hat, nach dem 19.01.2013 und vor Ablauf der 2-jährigen Frist 18 Jahre alt wird und somit das Mindestalter für die Klasse A2 erreicht hat, muss dennoch die zweijährige Frist zum Aufstieg einhalten. Diese Frist kann unter Umständen verkürzt werden, wenn eine Ausbildung gemäß der Fahrschülerausbildungsordnung mit einer anschließenden praktischen Fahrprüfung absolviert wird.

Die alte Fahrerlaubnis der Klasse 1b berechtigt zum Führen von Fahrzeugen der Klassen A1 und AM.

Die alte Fahrerlaubnis der Klasse 3 bzw. 4 (wenn vor dem 01.04.1980 erteilt) berechtigt ebenfalls zum Führen von Fahrzeugen der Klassen A1 und AM.

Mindestalter:

Das Mindestalter für die Klasse A1 ist auf 16 Jahre festgelegt.

Weitere Voraussetzungen:

  • Führerscheinantrag
  • Sehtestbescheinigung
  • Nachweis über die Teilnahme an einer Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen (entfällt bei Vorbesitz einer Fahrerlaubnisklasse).

Eingeschlossene Klassen:

Die Fahrerlaubnis der Klasse A1 berechtigt auch zum Führen von Fahrzeugen der Klasse AM.

A1 ist eingeschlossen in den Klassen A2 und A.

Theoretische Ausbildung:

Anzahl Theorieunterricht ohne Vorbesitz einer Führerscheinklasse:

  • 12 Doppelstunden à 90 Min Grundstoff
  •  4 Doppelstunden à 90 Min klassenspezifischer Stoff für Klasse A1

Anzahl Theorieunterricht bei Vorbesitz einer Führerscheinklasse:

  • 6 Doppelstunden à 90 Min Grundstoff
  • 4 Doppelstunden à 90 Min klassenspezifischer Stoff für Klasse A1

Praktische Ausbildung:

Grundausbildung: 

benötigte Fahrstundenanzahl individuell nach Bedarf

Sonderfahrten:

  • 5 Stunden á 45 Minuten Landstraße
  • 4 Stunden á 45 Minuten Autobahn
  • 3 Stunden á 45 Minuten bei Dämmerung und Dunkelheit

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildungsdauer ist hauptsächlich abhängig von:

  • der persönlichen Lernbereitschaft bzw. Motivation, der individuellen Lern- und Konzentrationsfähigkeit sowie der motorischen Begabung eines Fahrschülers und damit der benötigten Fahrstundenanzahl
  • der benötigten/besuchten Theoriestunden pro Woche
  • den persönlichen Terminmöglichkeiten und der gefahrenen Fahrstundenanzahl pro Tag/Woche
  • der zeitnahen Abgabe und Bearbeitungsdauer des Führerscheinantrags bei der zuständigen Führerscheinstelle.

Bei entsprechender Mitarbeit und hohem Engagement Eurerseits beträgt die durchschnittliche Ausbildungsdauer ca. 2 bis 3 Monate.

Theoretische Prüfung:

Ein Bewerber um die Fahrerlaubnis der Klasse A1 hat seine Befähigung in einer theoretischen Prüfung nachzuweisen. Voraussetzung hierfür ist eine theoretische Ausbildung in der Fahrschule.

Die theoretische Prüfung ist in der Prüfungsordnung geregelt.

Praktische Prüfung:

Ein Bewerber um die Fahrerlaubnis der Klasse A1 hat seine Befähigung in einer praktischen Prüfung nachzuweisen. Voraussetzung hierfür ist eine praktische Ausbildung in der Fahrschule.

Die praktische Prüfung ist in der Prüfungsordnung geregelt.

Die Prüfungsdauer beträgt 45 Minuten.

Befristung:

Fahrerlaubnis ist nicht befristet, Führerschein gilt 15 Jahre.

Neuerungen im Rahmen der neuen Führerscheinverordnung ab dem 19.01.2013

Keine 80 km/h- Drosselung mehr für 16- und 17-jährige.

Der sogenannte Stufenführerschein kann mit der Fahrerlaubnisklasse A1 (Stufe 1) oder der Fahrerlaubnisklasse A2 (Stufe 2) begonnen werden. Die Fahrerlaubnisklasse A1 stellt somit die Einstiegsklasse in den Stufenführerschein dar.

Stufenführerschein bedeutet, dass ein Führerscheininhaber für einen Zeitraum von mindestens 2 Jahren Erfahrungen auf einem Kraftrad mit einer geringeren Motorleistung sammelt, bevor er in die nächsthöhere Fahrerlaubnisklasse aufsteigt. Beim erstmaligen Erwerb einer Fahrerlaubnis der Klasse A1 oder A2 muss sowohl eine theoretische als auch eine praktische Ausbildung mit anschließender theoretischer und praktischer Prüfung durchlaufen werden. Für den nächsten Aufstieg ist dann lediglich eine zeitlich reduzierte praktische Prüfung mit einer Dauer von 40 Minuten vorgeschrieben. Es besteht hierbei keine Ausbildungspflicht.

Der Fahrlehrer muss sich aber davon überzeugen, dass der Fahrerlaubnisanwärter über genügend Kenntnisse und Fahrfähigkeiten bzw. Fahrfertigkeiten verfügt, um die praktische Prüfung erfolgreich ablegen zu können.

Daher empfiehlt es sich, vor der praktischen Prüfung auf jeden Fall die Grundfahraufgaben eingehend zu trainieren und die Erfahrungen eines Fahrlehrers zur Kontrolle der eigenen Fähigkeiten sowie zur Korrektur von möglichen Fehlern zu nutzen.

Klasse A2

Die Fahrerlaubnisklasse A2 berechtigt zum Führen von Krafträdern (auch mit Beiwagen) mit einer Motorleistung von maximal 35 kW (48 PS), bei denen das Verhältnis der Leistung zum Gewicht 0,2 kW/kg nicht übersteigt.

Wer vor dem 19.01.2013 die alte Fahrerlaubnisklasse A (beschränkt) erworben hat, ist berechtigt ab dem 19.01.2013 Krafträder der Klasse A2 zu führen. Nach mindestens 2-jährigem Besitz der Fahrerlaubnisklasse A (beschränkt) erfolgt der automatische Aufstieg in die Fahrerlaubnisklasse A ohne das Ablegen einer praktischen Fahrprüfung.

Wer vor dem 19.01.2013 die Fahrerlaubnisklasse A (beschränkt) erworben hat, nach dem 19.01.2013 und vor Ablauf der 2-jährigen Frist 24 Jahre alt wird und somit das Mindestalter für die offene Klasse A erreicht hat, muss dennoch die zweijährige Frist zum automatischem Aufstieg einhalten. Diese Frist kann unter Umständen verkürzt werden, wenn eine Ausbildung gemäß der Fahrschülerausbildungsordnung mit einer anschließenden praktischen Fahrprüfung absolviert wird.

Mindestalter:

Das Mindestalter für die Klasse A2 ist auf 18 Jahre festgelegt.

Weitere Voraussetzungen:

  • Führerscheinantrag
  • Sehtestbescheinigung
  • Nachweis über die Teilnahme an einer Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen (entfällt bei Vorbesitz einer Fahrerlaubnisklasse).

Eingeschlossene Klassen:

Die Fahrerlaubnis der Klasse A2 berechtigt auch zum Führen von Fahrzeugen der Klasse AM und A1. A2 ist eingeschlossen in den Klassen A.

Theoretische Ausbildung:

Anzahl Theorieunterricht ohne Vorbesitz einer Führerscheinklasse:

  • 12 Doppelstunden à 90 Min Grundstoff
  • 4 Doppelstunden à 90 Min klassenspezifischer Stoff für Klasse A2

Anzahl Theorieunterricht bei Vorbesitz einer Führerscheinklasse:

  • 6 Doppelstunden à 90 Min Grundstoff
  • 4 Doppelstunden à 90 Min klassenspezifischer Stoff für Klasse A2

Beachte:

  • Bei mindestens 2-jährigem Vorbesitz der Klasse A1 ist beim Aufstieg von A1 nach A2 kein Theorieunterricht vorgeschrieben.
  • Bei Vorbesitz der Klasse 1b (oder Klasse 3 oder 4 erteilt vor 01.04.1980) ist beim Aufstieg nach A2 ebenfalls Theorieunterricht vorgeschrieben.

Praktische Ausbildung:

Grundausbildung:

benötigte Fahrstundenanzahl individuell nach Bedarf

Anzahl Sonderfahrten bei Ersterwerb einer Motorradklasse:

  • 5 Stunden á 45 Minuten Landstraße
  • 4 Stunden á 45 Minuten Autobahn
  • 3 Stunden á 45 Minuten bei Dämmerung und Dunkelheit

Beachte:

Anzahl Sonderfahrten bei Vorbesitz der Klasse A1 kürzer als 2 Jahre:

  • 3 Stunden a 45 Minuten Landstraße
  • 2 Stunden a 45 Minuten Autobahn
  • 1 Stunden a 45 Minuten bei Nacht und Dämmerung
  • Bei mindestens 2-jährigem Vorbesitz der Klasse A1 sind beim Aufstieg von A1 nach A2 keine Sonderfahrten vorgeschrieben.
  • Bei Vorbesitz der Klasse 1b (oder Klasse 3 oder 4 erteilt vor dem 01.04.1980) sind beim Aufstieg nach A2 ebenfalls keine Sonderfahrten vorgeschrieben.

Der Fahrlehrer muss sich aber davon überzeugen, dass der Fahrerlaubnisanwärter über genügend Kenntnisse und Fahrfähigkeiten bzw. Fahrfertigkeiten verfügt, um die praktische Prüfung erfolgreich ablegen zu können.

Daher empfiehlt es sich, vor der praktischen Prüfung auf jeden Fall die Grundfahraufgaben eingehend zu trainieren und die Erfahrungen eines Fahrlehrers zur Kontrolle der eigenen Fähigkeiten sowie zur Korrektur von möglichen Fehlern zu nutzen.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildungsdauer ist hauptsächlich abhängig von:

  • der persönlichen Lernbereitschaft bzw. Motivation, der individuellen Lern- und Konzentrationsfähigkeit sowie der motorischen Begabung eines Fahrschülers und damit der benötigten Fahrstundenanzahl
  • der benötigten/besuchten Theoriestunden pro Woche
  • den persönlichen Terminmöglichkeiten und der gefahrenen Fahrstundenanzahl pro Tag/Woche
  • der zeitnahen Abgabe und Bearbeitungsdauer des Führerscheinantrags bei der zuständigen Führerscheinstelle.

Bei entsprechender Mitarbeit und hohem Engagement Eurerseits beträgt die durchschnittliche Ausbildungsdauer ca. 2 bis 3 Monate.

Theoretische Prüfung:

Ein Bewerber um die Fahrerlaubnis der Klasse A2 hat seine Befähigung in einer theoretischen Prüfung nachzuweisen. Voraussetzung hierfür ist eine theoretische Ausbildung in der Fahrschule.

Die theoretische Prüfung ist in der Prüfungsordnung geregelt.

Beachte:

  • Bei Vorbesitz der Klasse A1 kürzer als 2 Jahre ist ebenfalls eine theoretische Prüfung abzulegen.
  • Bei mindestens 2-jährigem Vorbesitz der Klasse A1 ist beim Aufstieg von A1 nach A2 keine theoretische Prüfung vorgeschrieben.
  • Bei Vorbesitz der Klasse 1b (oder Klasse 3 oder 4 erteilt vor 01.04.1980) ist beim Aufstieg nach A2 ebenfalls keine theoretische Prüfung vorgeschrieben.

Praktische Prüfung:

Ein Bewerber um die Fahrerlaubnis der Klasse A2 hat seine Befähigung in einer praktischen Prüfung nachzuweisen. Voraussetzung hierfür ist eine praktische Ausbildung in der Fahrschule.

Die praktische Prüfung ist in der Prüfungsordnung geregelt.

Die Prüfungsdauer beträgt 60 Minuten.

Beachte:

  • Bei mindestens 2-jährigem Vorbesitz der Klasse A1 wird die Fahrerlaubnis der Klasse A2 unter der Voraussetzung erteilt, dass der Bewerber seine Befähigung in einer zeitlich verkürzten praktischen Prüfung von 40 Minuten nachweist. Nach mindestens 2-jährigem Besitz der Klasse A2 wäre anschließend der nächste Aufstieg in die offene Klasse A durch das Bestehen einer erneuten zeitlich verkürzten praktischen Prüfung von 40 Minuten möglich (Stufenführerschein).
  • Bei Vorbesitz der Klasse 1b (oder Klasse 3 oder 4 erteilt vor 01.04.1980) wird die Fahrerlaubnis der Klasse A2 unter der Voraussetzung erteilt, dass der Bewerber seine Befähigung in einer zeitlich verkürzten praktischen Prüfung von 40 Minuten nachweist. Nach mindestens 2-jährigem Besitz der Klasse A2 wäre anschließend der nächste Aufstieg in die offene Klasse A durch das Bestehen einer erneuten zeitlich verkürzten praktischen Prüfung von 40 Minuten möglich (Stufenführerschein).

Befristung:

Fahrerlaubnis nicht befristet, Führerschein gilt 15 Jahre

Neuerungen im Rahmen der neuen Führerscheinverordnung ab dem 19.01.2013

Krafträder der Einsteigerklasse A2 haben bis zu 35 kW (48 PS).

Der sogenannte Stufenführerschein kann mit der Fahrerlaubnisklasse A1 (Stufe 1) oder der Fahrerlaubnisklasse A2 (Stufe 2) begonnen werden. Die Fahrerlaubnisklasse A1 stellt die Einstiegsklasse in den Stufenführerschein dar.

Stufenführerschein bedeutet, dass ein Führerscheininhaber für einen Zeitraum von mindestens 2 Jahren Erfahrungen auf einem Kraftrad mit einer geringeren Motorleistung sammelt, bevor er in die nächsthöhere Fahrerlaubnisklasse aufsteigt. Beim erstmaligen Erwerb einer Fahrerlaubnis der Klasse A1 oder A2 muss sowohl eine theoretische als auch eine praktische Ausbildung mit anschließender theoretischer und praktischer Prüfung durchlaufen werden. Für den nächsten Aufstieg ist dann lediglich eine zeitlich reduzierte praktische Prüfung mit einer Dauer von 40 Minuten vorgeschrieben. Es besteht hierbei keine Ausbildungspflicht.

Der Fahrlehrer muss sich aber davon überzeugen, dass der Fahrerlaubnisanwärter über genügend Kenntnisse und Fahrfähigkeiten bzw. Fahrfertigkeiten verfügt, um die praktische Prüfung erfolgreich ablegen zu können.

Daher empfiehlt es sich, vor der praktischen Prüfung auf jeden Fall die Grundfahraufgaben eingehend zu trainieren und die Erfahrungen eines Fahrlehrers zur Kontrolle der eigenen Fähigkeiten sowie zur Korrektur von möglichen Fehlern zu nutzen.

Klasse A

Die Fahrerlaubnisklasse A berechtigt zum Führen vonKrafträdern (auch mit Beiwagen) mit einem Hubraum von mehr als 50 cm³ oder mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h.

Ebenso berechtigt die Fahrerlaubnisklasse A zum Führen von dreirädrigen Kraftfahrzeugen mit einer Leistung von mehr als 15 KW und dreirädrige Kraftfahrzeuge mit symmetrisch angeordneten Rädern und einem Hubraum von mehr als 50 cm³ (bei Verbrennungsmotoren) oder einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und einer Leistung von mehr als 15 KW.

Mindestalter:

Das Mindestalter für die Klasse A ist festgelegt auf:

  • 24 Jahre bezogen auf Krafträder bei Direkterwerb
  • 21 Jahre bezogen auf dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer Leistung von mehr als 15 kW bei Direkterwerb
  • 20 Jahre bezogen auf Krafträder und dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer Leistung von mehr als 15 kW bei Aufstieg von A2 auf A und einem Vorbesitz der Klasse A2 von mindestens 2 Jahren.
  • Weitere Voraussetzungen:

  • Führerscheinantrag
  • Sehtestbescheinigung
  • Nachweis über die Teilnahme an einer Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen (entfällt bei Vorbesitz einer Fahrerlaubnisklasse).

Eingeschlossene Klassen:

Die Fahrerlaubnis der Klasse A berechtigt auch zum Führen von Fahrzeugen der Klasse AM, A1 und A2.

A ist in keiner Klasse eingeschlossen.

Theoretische Ausbildung:

Anzahl Theorieunterricht ohne Vorbesitz einer Führerscheinklasse:

  • 12 Doppelstunden à 90 Min Grundstoff
  •   4 Doppelstunden à 90 Min klassenspezifischer Stoff für Klasse A
  • Anzahl Theorieunterricht bei Vorbesitz einer Führerscheinklasse:
  • 6 Doppelstunden à 90 Min Grundstoff
  • 4 Doppelstunden à 90 Min klassenspezifischer Stoff für Klasse A

Beachte:

  • Bei mindestens 2-jährigem Vorbesitz der Klasse A2 ist beim Aufstieg von A2 nach A kein Theorieunterricht Vorgeschrieben.

Praktische Ausbildung:

Grundausbildung:

benötigte Fahrstundenanzahl individuell nach Bedarf

Anzahl Sonderfahrten bei Ersterwerb einer Motorradklasse:

  • 5 Stunden á 45 Minuten Landstraße
  • 4 Stunden á 45 Minuten Autobahn
  • 3 Stunden á 45 Minuten bei Dämmerung und Dunkelheit

Anzahl Sonderfahrten bei Vorbesitz der Klasse A2 kürzer als 2 Jahre:

  • 3 Stunden a 45 Minuten Landstraße
  • 2 Stunden a 45 Minuten Autobahn
  • 1 Stunden a 45 Minuten bei Nacht und Dämmerung

Beachte:

  • Bei mindestens 2-jährigem Vorbesitz der Klasse A2 sind beim Aufstieg von A2 nach A keine Sonderfahrten vorgeschrieben.
  • Der Fahrlehrer muss sich aber davon überzeugen, dass der Fahrerlaubnisanwärter über genügend Kenntnisse und Fahrfähigkeiten bzw. Fahrfertigkeiten verfügt, um die praktische Prüfung erfolgreich ablegen zu können.
  • Daher empfiehlt es sich, vor der praktischen Prüfung auf jeden Fall die Grundfahraufgaben eingehend zu trainieren und die Erfahrungen eines Fahrlehrers zur Kontrolle der eigenen Fähigkeiten sowie zur Korrektur von möglichen Fehlern zu nutzen.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildungsdauer ist hauptsächlich abhängig von:

  • der persönlichen Lernbereitschaft bzw. Motivation, der individuellen Lern- und Konzentrationsfähigkeit sowie der motorischen Begabung eines Fahrschülers und damit der benötigten Fahrstundenanzahl
  • der benötigten/besuchten Theoriestunden pro Woche
  • den persönlichen Terminmöglichkeiten und der gefahrenen Fahrstundenanzahl pro Tag/Woche
  • der zeitnahen Abgabe und Bearbeitungsdauer des Führerscheinantrags bei der zuständigen Führerscheinstelle.

Bei entsprechender Mitarbeit und hohem Engagement Eurerseits beträgt die durchschnittliche Ausbildungsdauer ca. 2 bis 3 Monate.

Theoretische Prüfung:

Ein Bewerber um die Fahrerlaubnis der Klasse A hat seine Befähigung in einer theoretischen Prüfung nachzuweisen. Voraussetzung hierfür ist eine theoretische Ausbildung in der Fahrschule.

Die theoretische Prüfung ist in der Prüfungsordnung geregelt.

Beachte:

  • Bei Vorbesitz der Klasse A2 kürzer als 2 Jahre ist ebenfalls eine theoretische Prüfung abzulegen.
  • Bei mindestens 2-jährigem Vorbesitz der Klasse A2 ist beim Aufstieg von A2 nach A keine theoretische Prüfung vorgeschrieben.

Praktische Prüfung:

Ein Bewerber um die Fahrerlaubnis der Klasse A hat seine Befähigung in einer praktischen Prüfung nachzuweisen. Voraussetzung hierfür ist eine praktische Ausbildung in der Fahrschule.

Die praktische Prüfung ist in der Prüfungsordnung geregelt.

Die Prüfungsdauer beträgt 60 Minuten.

Beachte:

  • Bei mindestens 2-jährigem Vorbesitz der Klasse A2 wird die Fahrerlaubnis der Klasse A unter der Voraussetzung erteilt, dass der Bewerber seine Befähigung in einer zeitlich verkürzten praktischen Prüfung von 40 Minuten nachweist.

Befristung:

Fahrerlaubnis ist nicht befristet, Führerschein gilt 15 Jahre.

Klasse AM

Die Fahrerlaubnisklasse AM berechtigt zum Führen von zweirädrigen Kleinkrafträdern (auch mit Beiwagen) mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einer elektrischen Antriebsmaschine oder einem Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 cm³ oder einer maximalen Nenndauerleistung von nicht mehr als 4 KW (bei Elektromotoren).

Ebenso berechtigt die Fahrerlaubnisklasse AM zum Führen von dreirädrigen Kleinkrafträdern mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h und einem Hubraum von maximal 50 cm³ im Falle von Fremdzündungsmotoren, einer maximalen Nutzleistung von nicht mehr als 4 KW im Falle anderer Verbrennungsmotoren oder einer maximalen Nenndauerleistung von nicht mehr als 4 KW im Falle von Elektromotoren sowie vierrädrigen Leichtkraftfahrzeugen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h und einem Hubraum von maximal 50 cm³ im Falle von Fremdzündungsmotoren, einer maximalen Nutzleistung von nicht mehr als 4 KW im Falle anderer Verbrennungsmotoren oder einer maximalen Nenndauerleistung von nicht mehr als 4 KW im Falle von Elektromotoren.

Die Leermasse darf maximal 350 kg betragen, ohne Masse der Batterien im Falle von Elektrofahrzeugen.

Die alte Fahrerlaubnis der Klasse 1b berechtigt zum Führen von Fahrzeugen der Klassen A1 und AM.

Die alte Fahrerlaubnis der Klasse 3 und 4 (wenn vor dem 01.04.1980 erteilt) berechtigt ebenfalls zum Führen von Fahrzeugen der Klassen A1 und AM.

Mindestalter:

Das Mindestalter für die Klasse AM ist auf 16 Jahre festgelegt.

Weitere Voraussetzungen:

  • Führerscheinantrag
  • Sehtestbescheinigung
  • Nachweis über die Teilnahme an einer Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen.

Eingeschlossene Klassen:

Keine.

AM ist eingeschlossen in den Klassen A1, A2, A, B und T.

Theoretische Ausbildung:

Anzahl Theorieunterricht:

  • 12 Doppelstunden à 90 Min Grundstoff
  • 2 Doppelstunden à 90 Min klassenspezifischer Stoff für Klasse AM

Praktische Ausbildung:

Grundausbildung:

benötigte Fahrstundenanzahl individuell nach Bedarf

Sonderfahrten:

nicht vorgeschrieben

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildungsdauer ist hauptsächlich abhängig von:

  • der persönlichen Lernbereitschaft bzw. Motivation, der individuellen Lern- und Konzentrationsfähigkeit sowie der motorischen Begabung eines Fahrschülers und damit der benötigten Fahrstundenanzahl
  • der benötigten/besuchten Theoriestunden pro Woche
  • den persönlichen Terminmöglichkeiten und der gefahrenen Fahrstundenanzahl pro Tag/Woche
  • der zeitnahen Abgabe und Bearbeitungsdauer des Führerscheinantrags bei der zuständigen Führerscheinstelle.

Bei entsprechender Mitarbeit und hohem Engagement Eurerseits beträgt die durchschnittliche Ausbildungsdauer ca. 2 Monate.

Theoretische Prüfung:

Ein Bewerber um die Fahrerlaubnis der Klasse AM hat seine Befähigung in einer theoretischen Prüfung nachzuweisen. Voraussetzung hierfür ist eine theoretische Ausbildung in der Fahrschule.

Die theoretische Prüfung ist in der Prüfungsordnung geregelt.

Praktische Prüfung:

Ein Bewerber um die Fahrerlaubnis der Klasse AM hat seine Befähigung in einer praktischen Prüfung nachzuweisen. Voraussetzung hierfür ist eine praktische Ausbildung in der Fahrschule.

Die praktische Prüfung ist in der Prüfungsordnung geregelt.

Die Prüfungsdauer beträgt 30 Minuten.

Befristung:

Fahrerlaubnis nicht befristet, Führerschein gilt 15 Jahre.